Gefördert werden Projekte mit in der Regel mehrjähriger Laufzeit ab 5.000 Euro. Ziel des Fonds ist die Umsetzung von nachhaltig wirkenden, strukturfördernden Maßnahmen zur Erreichung der Handlungsziele in den festgelegten Quartiersmanagement-Gebieten. Die Themenschwerpunkte Klimaschutz und Klimaanpassung sind seit dem Inkrafttreten des Pariser Klimavertrags auch in den Fokus der Quartiersarbeit gerückt. Klimaschutz und Klimaanpassung sind als symbiotische Strategien zu begreifen, um nachhaltige Fortschritte zu erzielen und werden auch im Programm „Sozialer Zusammenhalt“ berücksichtigt. Die Themen Klimaschutz und Klimaanpassungen sollen dabei in allen Handlungsfeldern mitgedacht werden.
Bevor es in die Konkretisierung von Projekten geht, erfolgt eine Bedarfsermittlung für grobe Projektvorstellungen unter Beteiligung der Bewohner*innenschaft, den Akteur*innen, den Partner*innen der Gebietsentwicklung, dem Quartiersrat und den bezirklichen Fachämtern vor Ort. Diese ermittelten Handlungsbedarfe werden im Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) des Quartiersmanagements dargestellt.
Die Trägerauswahl erfolgt durch die Steuerungsrunde, Quartiersratsmitglieder*innen können in diesen Prozess einbezogen werden.
Das Quartiersmanagementgebiet Spandauer Neustadt wird zu Ende Dezember 2027 abgeschlossen und beendet, sodass dem QM-Gebiet ab dem Jahr 2026 keine Projekt- und Baufondsmittel mehr zur Verfügung stehen. Weitere Informationen gibt es hier.