Projekte

Fördertöpfe im QM-Gebiet der Spandauer Neustadt

Ohne Geld geht – fast – nichts. Es braucht finanzielle Mittel um u.a. das bürgerschaftliche Engagement der Bewohner*innenschaft zu fördern und lokale Netzwerke und Kooperationen auszubauen. Ebenso werden Gelder verwendet um die Integration zu fördern, die soziale Infrastruktur zu stärken und den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels und die Bedarfe der Neustädter*innen anzupassen. Gefördert werden kurz- wie langfristige Projekte, die strukturstärkend wirken.

Jedes Jahr stehen für das Quartiersmanagementgebiet Spandauer Neustadt über das Programm Sozialer Zusammenhalt drei Fördertöpfe für wichtige Projekte zur Verfügung: der Aktionsfonds, Projektfonds und Baufonds.

Grundlage für den Einsatz der Mittel ist das partizipativ erarbeitete Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) und der Abschlussplan für das Quartiersverfahren für die Spandauer Neustadt. Wichtige Mitwirkende für den Entwurf des Handlungskonzepts sind die Quartiersrät*innen und die Mitarbeiter*innen der sozialen Einrichtungen der Neustadt. Die Quartiersrät*innen vertreten mit ihrer Kompetenz und ihrem Wissen über das Leben vor Ort die Bewohner*innenschaft der Neustadt.

Ein Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) bündelt strategische Ziele und konkrete Maßnahmen für die nachhaltige Entwicklung. Es dient als Leitfaden, um städtebauliche, soziale und ökologische Projekte aufeinander abzustimmen und Fördermittel gezielt einzusetzen. Inhaltlich widmet sich das IHEK den Themenfeldern Nachbarschaft und Integration, Öffentlicher Raum, Bildung, Klimaschutz und Klimaanpassung sowie sowie Gesundheit & Bewegung und stellt die Bedarfe in der Nachbarschaft dar.

Der Abschlussplan zur Beendigung des Quartiersverfahrens in der Spandauer Neustadt ist Bestandteil des IHEK. Es dokumentiert die bislang erreichten Ziele und zeigt auf, welche Maßnahmen und Zielsetzungen bis zum Abschluss des Quartiersverfahrens noch umgesetzt werden können. Das Quartiersmanagementgebiet Spandauer Neustadt wird zu Ende Dezember 2027 abgeschlossen und beendet, sodass dem QM-Gebiet ab dem Jahr 2026 keine Projekt- und Baufondsmittel mehr zur Verfügung stehen.

 

Projektfonds – Was ist das?

Gefördert werden Projekte mit meist mehrjähriger Laufzeit ab 5.000 Euro. Ziel des Projektfonds ist die Umsetzung von nachhaltig wirkenden, strukturfördernden Maßnahmen zur Erreichung der im IHEK festgelegten Handlungsziele.

Bevor konkrete Projekte entstehen, tauscht sich das QM Team mit dem Quartiersrat sozialen Einrichtungen und den bezirklichen Fachämtern  intensiv zu aktuellen Bedarfen in der Neustadt aus. Der Quartiersrat (ab Januar 2026 heißt das Gremium "Spandauer Neustadt Forum") entscheidet auch, welche Projekte mit den vorhandenen Mitteln umgesetzt werden sollten. Für die Umsetzung erhalten i. d. R. gemeinnützige Träger wie Vereine und soziale Einrichtungen eine Zuwendung. Die Trägerauswahl erfolgt durch die Steuerungsrunde, Quartiersratsmitglieder können in diesen Prozess einbezogen werden.

Aktionsfonds - Was ist das?

Für das Quartiersmanagementgebiet stehen über den Aktionsfonds jährlich 10.000 Euro zur Verfügung, um kurzfristige Ideen in der Nachbarschaft umzusetzen. Alle Anwohner*innen sowie Vereine und Initiativen können Anträge für Fördermittel bis max. 1.500 Euro an Sachmitteln für die Durchführung einer Idee beantragen. Mit dem Aktionsfonds soll insbesondere das ehrenamtliche Engagement in der Nachbarschaft gefördert werden. Über diese Mittel entscheider die Aktionsfondsjury.  

Baufonds – Was ist das?

Die Höhe der Fördermittel des Baufonds wird vorab durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen bekannt gegeben. Gefördert werden Bauprojekte ab 50.000 Euro, die der nachhaltigen Stabilisierung der Quartiersmanagementgebiete zugutekommen. Die Entscheidung erfolgt nach einem Aufruf und dem Umfang von verfügbaren Mitteln des Förderprogramms. Über eine Priorisierung der Maßnahmen für das Quartier sowie zusätzliche Anforderungen, die sich aus notwendigen Maßnahmen zur Klimaanpassung ergeben, erfolgt eine Auswahl der Projekte.

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Quartiersmanagement
Spandauer Neustadt

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Tel. 030 28 83 22 28
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