Die Veranstaltung „Unsichtbare Wunden: Wie antimuslimischer Rassismus die Psyche unserer Kinder belastet“ widmet sich den psychischen Folgen, die wiederholte Diskriminierung für muslimisch gelesene Kinder und Jugendliche haben kann. Im Rahmen eines Informations- und Austauschabends werden Beispiele aus Schule, Kita, Freizeit und öffentlichem Raum aufgegriffen, in denen Kinder mit Vorurteilen, Ausgrenzung oder abwertenden Kommentaren konfrontiert sind.
Fachliche Inputs erläutern, warum solche Erlebnisse oft „unsichtbare Wunden“ hinterlassen: Viele Kinder sprechen aus Scham oder Unsicherheit nicht darüber, gleichzeitig werden ihre Erfahrungen von Erwachsenen häufig relativiert oder übersehen. Dadurch können sich langfristig Stress, Angst, Rückzugstendenzen und ein schwindendes Vertrauen in Institutionen entwickeln.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Eltern und Betroffene als auch an pädagogische Fachkräfte und Engagierte aus der Jugendarbeit. Sie sollen sensibilisiert werden, Diskriminierung frühzeitig zu erkennen, Kinder ernst zu nehmen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie sie besser geschützt und gestärkt werden können. Zugleich werden lokale Unterstützungs- und Beratungsangebote vorgestellt und Möglichkeiten diskutiert, wie Einrichtungen und Nachbarschaften insgesamt diskriminierungssensibler gestaltet werden können.
Veranstaltungsdetails:
- Datum: 01.07.2026
- Uhrzeit: Einlass: 18:00 Uhr | Beginn: 18:10 Uhr
- Ort: Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung (IZDB) e.V., 4. OG,
Drontheimer Str. 32A, 13359 Berlin
- Zielgruppe: Eltern, junge Erwachsene, Fachkräfte sowie alle Interessierten
- Veranstalter: Projekt Community Empowerment & Moscheenetzwerk Mitte