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Veranstaltungen und Termine

Samstag, 21. Juli 2018

Sonnencon 2018

Samstag, 21. Juli 2018  10:00 Uhr

Qi-Gong-Yoga für ältere Erwachsene

Samstag, 21. Juli 2018  11:30 Uhr

Yoga für Jung und Alt

Sonntag, 22. Juli 2018  14:30 Uhr

Spielmobil im Koeltzepark

Mittwoch, 25. Juli 2018  15:00 Uhr

Eulalia-Kiezcafé mit Boule

Samstag, 28. Juli 2018  10:00 Uhr

Qi-Gong-Yoga für ältere Erwachsene

Samstag, 28. Juli 2018  11:30 Uhr

Yoga für Jung und Alt

Sonntag, 29. Juli 2018  14:30 Uhr

Spielmobil im Koeltzepark

Montag, 30. Juli 2018  17:30 Uhr

Repair Café I

Mittwoch, 01. August 2018  15:00 Uhr

Eulalia-Kiezcafé mit Boule

Samstag, 04. August 2018  10:00 Uhr

Qi-Gong-Yoga für ältere Erwachsene

Samstag, 04. August 2018  11:30 Uhr

Yoga für Jung und Alt

Interview mit zwei geflüchteten Frauen

Hier fing das Leben an - in Afghanistan war der Tod

Wir treffen Parwane im Café Paule. Die 26-Jährige ist vor 11 Monaten mit ihrem 33-jährigen Ehemann und Tochter Atena, 4 Jahre alt und ihrem Sohn Alireza, 10 Jahre alt, aus Afghanistan
nach Deutschland gekommen. Den Schleppern haben sie Geld bezahlt, dass ihre „sehr schwere“ Flucht vor den Problemen und der Lebensgefahr in Berlin endete, war eher Zufall. „Wir wussten ein bisschen etwas von hier“, sagt die junge Frau, die gemeinsam mit weiteren Afghaninnen regelmässig zweimal die Woche zum Deutschlernen ins PSH kommt.
Seit kurzem hat die Familie ein eigenes Zimmer in der Unterkunft im Norden Spandaus. „Es ist schön hier, wir sind zufrieden, Deutschland ist gut“. Nach ihrem schönsten Erlebnis befragt, antworten sie und die 27-jährige Mariam, die ebenfalls schon zwei Kinder hat:  „Es gibt hier Sicherheit!“ Und dann fügt sie ganz leise hinzu: “Kein Taliban, kein Daesch.“ Und Mariam ergänzt : „Seit wir hier sind, begann unser Leben. In Afghanistan hatten wir kein Leben, da war Tod!“
Auch wenn die Familien noch im fernen Land sind, planen die jungen geflüchteten Frauen ihre nächsten Schritte in Deutschland:  eine eigene Wohnung, die Sprache lernen und sich integrieren.  Die Kinder besuchen einen Kindergarten und gehen in die Schule. Der Ehemann hat in der Stadt, wo sie lebten, als Mechaniker gearbeitet, hat aber keine „richtige“ Ausbildung. Als Moslems halten sie Kontakt zur Islamischen Gemeinde, aber meist nur die Männer, sagt Parwane lachend.
Sie haben die Menschen freundlich und hilfsbereit kennengelernt - ganz anderes als in Afghanistan. Und sie wollen hier bleiben und leben. Ist eine Rückkehr in die Heimat, zu den Wurzeln vorstellbar? Wieder fällt das Wort Sicherheit: „wenn wir dort sicher sind.“  Mögen sie hier immer sicher sein!

Kiezzeitung "die neustadt"